Functional Movement Screen

Der „Functional-Movement-Screen“ überprüft wichtige Bewegungsmuster zur Erfassung potentieller Verletzungsrisiken und muskuläre Defizite. Er dient dazu, Schwächen rechtzeitig zu erkennen und Trainingsempfehlungen darauf abzustimmen.

Vielleicht kommen Sie ohne körperliche Einschränkungen, wie z.B. Schulterschmerzen, durch den Alltag. Oftmals gibt es aber auch schon ein Problem mit dem Bewegungsapparat. Eine unnatürliche Drehung nach hinten, ein ungewohnter Ausfallschritt zur Seite, Schnee schaufeln im Winter – schon können Verletzungen, auch bei Ihnen, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Der Functional Movement Screen (FMS) ist ein Beweglichkeits- und Stabilitätstest, der von dem amerikanischen Physiotherapeuten und Fitnesscoach Gray Cook in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen in den 1990er Jahren entwickelt wurde. Dieser Test entstand aus Cooks jahrelanger Erfahrung in der Betreuung von orthopädisch-traumatologisch betroffenen Patienten und Sportlern.

Die Philosophie, die hinter dem Konzept steckt, sieht den gesamten Körper als Einheit und nicht nur in einzelnen Körperpartien. Der Vergleich mit einer (Bewegungs-) Kette ist hier sehr passend. Jeder weiß: eine Kette ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Mittels des Functional-Movement-Screen ist man heutzutage in der Lage, das schwächste Glied in der Bewegungskette zu finden.

Leider werden Probleme bei bestimmten Übungen häufig entweder ignoriert oder es wird versucht den Körper generell zu kräftigen, in der Hoffnung die Probleme dadurch zu lösen. So werden jedoch nicht die Ursachen bekämpft, sondern nur das Risiko erhöht, sich durch noch mehr Kraft noch stärker verletzen zu können.

Ziel des Functional-Movement-Screen

Ziel des Functional-Movement-Screen ist es, Asymmetrien, Dysbalancen und Schwachstellen im Körper der Testperson aufzudecken. Grundlage hierfür bilden sieben verschiedene Bewegungsübungen. Die Übungen wurden allesamt dem alltäglichen Leben entnommen. Jeder Mensch sollte sie korrekt, das bedeutet ohne Ausweichbewegungen oder Schmerzen, durchführen können.

So gibt z. B. die Testung einer tiefen Reißkniebeuge Aufschluss über die Beweglichkeit der Sprung-, Knie-, Hüft- und Schultergelenke während gleichzeitig die Stabilität des Rumpfs beurteilt wird. Bei einer dem Ausfallschritt ähnlichen Übung überprüft man z. B. zusätzlich die Beinachsenstabilität, d. h. die für den Alltag und Sport so bedeutende Fähigkeit, Sprung-, Knie- und Hüftgelenke des Standbeins im Lot bzw. in einer Achse zu halten.

Haben Sie Schmerzen? Wollen Sie ihr Training optimieren oder Verletzungsrisiken minimieren? Dann vereinbaren Sie gleich einen Termin bei unseren Experten.